 Der MOGO Hamburg finanziert sich fast ausschließlich durch Sponsoren, Kollekten und Spenden. Ein kleiner Teil der Einnahmen erwächst aus dem Verkauf von Merchandise-Artikeln. Die Nordelbische Ev.-Luth. Kirche unterstützt den MOGO, indem sie ihm für die drei MOGOs 2005 - 2007 eine halbe Pfarrstelle befristet zur Verfügung stellt. Der MOGO bekommt keine öffentlichen Zuschüsse, und keine staatliche oder kirchliche Steuermittel. Wir sind dankbar und ein bisschen auch stolz, dass wir die Finanzierung des MOGO jedes Jahr wieder mit Hilfe unserer Partnerinnen und Partner aus der Sponsorenschaft schaffen können. Das gleicht immer einem Abenteuer, und eigentlich wissen wir jedes Jahr erst nach dem MOGO, ob wir es uns wirklich gelungen ist.
Trotzdem - das ist sehr wichtig für uns - halten wir am christlichen Kern dieses Tages, am Gottesdienst als Hauptsache des MOGO fest. Darüber hinaus verweigern wir uns jeglichem Versuch und jeglicher Versuchung, den Gottesdienst durch Aufgabe bestimmter Prinzipien leichter finanzierbar zu machen. So bleiben wir eine komplett alkoholfreie Veranstaltung. Wir verzichten auf Zigarettenwerbung und sonstige Werbung für umstrittene, weil z.B. gesundheitsschädliche Produkte. Wir sind ebenfalls nicht bereit, den Gottesdienst zu kommerzialisieren und zuzulassen, dass Technik in den Mittelpunkt rückt oder gar angebetet wird.
Wir feiern bewusst auch quer zum Mainstream des Zeitgeistes und stellen uns jedes Jahr neu wieder der Frage, was Gott für unser Leben bedeutet und wohin er uns führt und begleitet. Dass wir eine intensive Beziehung zu Engeln in Gestalt von Schutzengeln pflegen und kommunizieren, geschieht in der Hoffnung, dass wir uns in Gottes Nähe geborgen fühlen dürfen. Die gelben Segensbändern, die ein wichtiges Symbol des MOGO sind, verschenken wir als Zeichen dieser Hoffnung. Sie sind aber nie ein Garantieschein, sie werden also auch niemals verkauft.
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